Schulschwingen mit Martin Grab

Als wir beim Schwingkeller in Einsiedeln angekommen sind, machten sich die Jungschwinger ans umziehen. Natürlich muss da auch mit einem gewissen Lärm gerechnet werden. Aber als Martin Grab die Garderobe betritt, wird es einen Schlag ruhig. Die Buben zum Teil das erste Mal einem bekannten und erfolgreichen Schwinger gegenüber. Sobald sie sich wieder ein bisschen gefangen haben, ging es weiter mit dem umziehen, aber in einer ungewohnten Ruhe.

Alsdann der letzte Jungschwinger sich auch umgezogen hat und im Schwingkeller bereitstand, stellte Paul Korrodi Martin Grab vor und zählt gleich dessen wichtigste Erfolge auf. Der Unspunnensieger erzählt von seiner Karriere, wie alles begann und mit was er selbst zu kämpfen hatte. Er konnte anfänglich zum Beispiel nie verlieren, er hatte einen enormen Ehrgeiz, aber auch den in den Griff zu bekommen ist lernbar. Zudem gibt er den Jungschwingern auch wertvolle Informationen auf den Weg, er zeigt ihnen auf, dass beim Schwingen jeder gleich wichtig ist, egal wie viel er auf dem Bankkonto hat oder was für Erfolge er beim Sägemehlsport gehabt hat.

Nachdem Martin Grab die Jungschwinger ebenfalls teilweise ein bisschen kennengelernt hat, machen sich alle ans aufwärmen. Nach diesem darf natürlich der Spass auch nicht zu kurz kommen, deshalb wurde auch gespielt.

Natürlich ist man dann zügig zum Schwingen gekommen, nachdem jeder eine passende Schwinghose gefunden hat. Martin Grab erklärt, dass er den Buben nur Standschwünge zeigen wird, da er selbst am Boden nicht sehr stark ist. Er zeigte die Schwünge vor und unterstützte alle mit seinem geschulten Auge und gab Ihnen wertvolle Tipps, die die Jugendlich hoffentlich auch in Zukunft sich zu Herzen nehmen werden.

Alles in allem lernten unsere Jungschwinger nicht nur weitere Schwingtechniken, sondern auch noch ein bisschen was fürs Leben und die Zukunft.

Philipp Bachmann